Zusammenarbeit von Bloggern und Autoren von Bettina Dworatzek

black vintage typewriter with empty aged page, retro toned

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Verschiedene Arten von Bloggern

Meines Erachtens nach, gibt es verschiedene Typen von Bloggern. Ich selbst zähle mich zu den “Hobby”-Bloggern. Ich arbeite Vollzeit, 40h pro Woche und sitze während der Arbeit schon viel am PC. Zusätzlich bin ich nebenberuflich Lektorin. Da bleibt wenig Zeit für’s Lesen allgemein. Aber ich nehme sie mir gern.

Dann gibt es noch die “Mega”-Blogger. Entweder Schüler oder Hausfrauen – so kommt es mir gefühlt zumindest vor. Sie verbringen sehr viel Zeit mit Lesen und Bloggen, posten nicht nur Rezensionen sondern auch sonstige Informationen zu Büchern, Autoren und nette Buchliebhabersprüche

 

Warum ich Bloggerin geworden bin

Ich habe immer schon sehr viel gelesen, bin mit Harry Potter groß geworden, mit Meggie in die Tintenwelt abgetaucht und wäre gern mit Hanni und Nanni zur Schule gegangen.

Mit Facebook kam dann die Bekanntheit der Bücherblogs. Ich verfolgte verschiedene davon täglich, holte mir Anregung für die nächsten Bücherkäufe und freute mich, dadurch neue Lieblingsautoren zu entdecken.

Dann kam DAS BUCH; das Buch, das den Zündfunke gab und mich selbst zur Bücherbloggerin zu machen. (Danke, Anna Koschka!)

Seit dem möchte ich jedem erzählen, wenn ich ein besonders gutes Buch gelesen habe und davon überzeugen, es ebenfalls zu lesen.

Werbung für gute Bücher und deren Autoren ist mir zu einer Herzensangelegenheit geworden.

 

Verlage- und Bloggerportale

Einige Verlage haben ihre eigenen Blogger. Diese werden ein paar Mal im Jahr – bis hin zu sehr regelmäßig – mit Leseexemplaren versorgt.

Pro Buch sind es meist 100 Stück, die der Verlag den Bloggern zur Verfügung stellt um diese dann zeitnah nach Erscheinen zu rezensieren.

Einige Verlage haben auch “Vorableser”-Gruppen, die vor Buchstart die Manuskripte erhalten und diese dann zum Erscheinungstermin rezensieren. Hier stehen meistens 30 Stück zur Verfügung.

Auch wenn ich als Blogger das Buch über einen Verlag erhalten habe, freue ich mich immer besonders, wenn entweder der Verlag oder der Autor selbst reagiert, sich für die Rezension bedankt und z. B. über seine Facebookseite darauf hinweist, dass man in meinem Blog schon eine Lesermeinung zum Buch findet.

 

Lese- / Rezensionsexemplare

Über kostenlose Leseexemplare freut sich wohl jeder Blogger. Weit gefehlt! Es gibt Blogger, die werden mit Rezensionsexemplaren überschüttet, fühlen sich unter Druck gesetzt und dann macht das ganze natürlich keinen Spaß mehr.

Hier der Appell an die Autoren – fragt doch einfach mal vorab an, ob der Blogger Interesse und Zeit hat. Schließlich will man als Autor ja auch ein zeitnahes Feedback, bzw. Werbung in Form einer Rezension haben.

Andersrum gibt’s natürlich auch Blogger, die jeden Autor anfragen und so richtige Jäger und Sammler sind. Nicht alle Autoren kommen mit ihren Büchern bei einem Verlag unter. Einige finanzieren den Druck ihrer Bücher also selbst. Bücher dann einfach so zu verschenken, ist nicht jedem Autor möglich. Auch eBooks einfach so rauszugeben, geht nicht immer.

Viele Autoren oder Verlage haben ein gewisses Kontingent an Leseexemplaren. Also empfiehlt sich auch als Blogger, das ganz höfliche Fragen und nicht enttäuscht sein, wenn es mal kein Freiexemplar gibt.

Ich selbst rezensiere alle Bücher. Die Gekauften so wie die Geschenkten.

Ich freue mich immer über Anfragen, ob ich ein Buch lesen und rezensieren möchte. Gut ist es, wenn man gemeinsam einen zeitlichen Rahmen vereinbart.

Viele Autoren freuen sich, wenn man seine Rezensionen nicht nur auf dem Blog und eventuell in Facebook veröffentlicht, sondern auch auf anderen Buchplattformen. Amazon.de, Thalia.de und Co. Nicht jeder Blogger hat überall einen Account. Als Autor empfiehlt es sich hier also ebenfalls freundlich nachzufragen, was denn alles möglich wäre. Wenn man als Blogger bedrängt wird auf so vielen Seiten wie möglich zu posten, verdirbt das einem manchmal die Freude am Buch selbst.

Gewinnspiele

Viele Blogger sind mittlerweile dazu übergegangen, hin und wieder auf ihrem Blog Gewinnspiele zu veranstalten.

Dies fördert den Bekanntheitsgrad des Blogs ungemein und man kann damit auch Autoren unterstützen.

Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit sind die Blog- und Verlagsseiten überfüllt mit Adventsgewinnspielen und Co.

 

Fazit

Für die Zusammenarbeit zwischen Autoren und Blogger ist es wichtig, dass man miteinander spricht, Erwartungen klärt und die richtigen Fragen stellt.

Cover-eBook

Danke, kleines Herz von Marion Bischoff

Unser neuestes “Buch-Baby” hat  erfolgreich das Licht der Buchwelt erblickt und startet bereits in den ersten Wochen sensationelle Verkaufserfolge.

Wir wünschen Marion Bischoff, ganz viel Erfolg mit “Danke, kleines Herz” – das besondere Kinderbuch

BB Cover mit Klappentext

 

Das Ende der Geschichte oder Warum „Der Trafikant“ besser ist als „Ein ganzes Leben“

(Achtung Spoilerwarnung: Wer „Ein ganzes Leben“ noch lesen will, sollte hier nicht weiterlesen)Ein ganzes Leben

Vor Kurzem habe ich „Ein ganzes Leben“ von Robert Seethaler gelesen, und ich finde, man kann aus dem Buch etwas fürs Schreiben lernen. Das können wir natürlich aus den meisten Romanen, entweder im Positiven oder im Negativen, aber bei diesem Buch ist mir ein Manko aufgefallen, obwohl der Roman für die meisten Leser zu funktionieren scheint. Es lohnt sich, diesen Widerspruch näher zu untersuchen, finde ich.

Den vorhergehenden Roman von Seethaler „Der Trafikant“ habe ich voller Begeisterung gelesen. Ein spannendes, anrührendes Buch, aus dem man ebenfalls viel lernen kann, zum Beispiel, wie man Emotionen darstellt, ohne melodramatisch zu werden, wie man starke Figuren zeichnet, und wie eine gute Geschichte aufgebaut ist: Die Dramatik steigert sich im Verlauf der Handlung und der Höhepunkt kommt Der Trafikantkurz vor Schluss. Und weil mir „Der Trafikant“ so gut gefallen hat, habe ich als nächstes „Ein ganzes Leben“ gelesen, den Nachfolgeroman von Robert Seethaler – und war enttäuscht.

Warum? Der Roman beginnt vielversprechend. Die Hauptfigur, Andreas Egger, kommt als Waisenkind zu Verwandten, die ihn schlecht behandeln. Aber er erträgt alle Misshandlungen und lässt sich nicht unterkriegen, gute Voraussetzungen also dafür, dass sich die Leser mit dem Protagonisten identifizieren: Er ist ganz unten, aber er gibt nicht auf. Ein bewährtes Rezept: Aschenputtel, Pretty Woman und viele andere „Underdog-Stories“ (übrigens auch „Der Trafikant“) funktionieren so. Dieser Junge beißt sich also durch, wird trotz aller Widrigkeiten groß und stark, nur ein Hinken erinnert an die schlimme Kindheit. Er schafft es, ein kleines Grundstück zu pachten, errichtet darauf ein Häuschen und baut Gemüse an, und: Er lernt eine junge Frau kennen, Marie. Bei aller Unbeholfenheit, Schüchternheit und dem Wenigen, was er zu bieten hat, schafft er es dennoch, sie für sich zu gewinnen. Sie heiraten und führen ein einfaches, aber glückliches Leben. Egger verdient den Lebensunterhalt als Arbeiter bei einer Gesellschaft, die Seilbahnen in den Bergen baut. Er macht klaglos jede noch so schwere und dreckige Arbeit; er ist zufrieden, er hat Marie, sein Häuschen und seinen Gemüsegarten. Dann, eines nachts, reißt eine Lawine das Haus weg – mitsamt Marie, die darin schläft. Egger selbst überlebt nur, weil er zufällig gerade draußen ist. Das ist der dramatische Höhepunkt des Romans. Und zugleich ist die Geschichte von Egger und Marie hier eigentlich zu Ende. Aber der Roman ist erst auf Seite 75. Was passiert also die restlichen 75 Seiten? Das ist das Problem: Es passiert nichts mehr, was an diese Dramatik heranreicht. Egger wird eingezogen und verbringt die nächsten acht Jahre in Russland, die meiste Zeit davon als Kriegsgefangener, bevor er in sein Heimatdorf zurückkehrt. Hier rackert er sich wieder als Helfer auf Feldern und in Ställen ab, da die Kriegsheimkehrer-Rente kaum zum Überleben reicht. Schließlich wird er, mehr durch Zufall, Bergführer für Touristen, endlich eine Arbeit, die ihm leichtfällt und etwas einbringt. Und am Ende stirbt er.

Die Geschichte hat beeindruckende und anrührende Momente, etwa als Egger in der Kriegsgefangenschaft einen schlichten, aber überaus poetischen Brief an seine verstorbene Marie schreibt und diesen dann vergräbt. Oder später, als er Selbstgespräche führt in dem ehemaligen Stall, der ihm am Ende als Wohnung dient. Das alles ist schön zu lesen. Und bevor es einem langweilig werden kann, ist das Buch zu Ende. Dazu kommt: Es ist ein tröstliches Buch, weil Egger trotz all der Unbill, die ihm widerfährt, nie hadert. Er tut, was getan werden muss. Er lebt. Er nimmt die Dinge, wie sie sind. Wohl auch deswegen hat das Buch viele Leser gefunden.

Es kann also funktionieren. Aber es ist ein hohes Risiko. Vielleicht hätte Seethaler mit einer anderen dramatischen Struktur noch mehr Leser gefunden. Vielleicht hat der eine oder andere Leser das Buch vor dem Ende aus der Hand gelegt.

Für das eigene Romanprojekt sollte man sich daher auf jeden Fall zu Herzen nehmen: Der Höhepunkt kommt erst kurz vor Schluss. So wie beim „Trafikant“.

Neuerscheinung, demnächst: Mit Power durch die Wechseljahre

Woran wir momentan arbeiten – Lektorat – Buchsatz – eBook

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Vorankündigung (erscheint im November) bei spiritbooks – Dr. med Ulrike Güdel:

Mit Power durch die Wechseljahre – Praxistipps einer Naturheilärztin Dieses Buch möchte man jeder Frau zwischen 30 und 60 Jahren in die Hände legen. Es bietet eine Goldgrube an Wissen, von einer Ärztin, die weiß, worauf es ankommt. Dr. med Ulrike Güdel hat für uns die Essenz ihres Wissens über die Wechseljahre destilliert: mit einer erstaunlichen Offenheit und mit umwerfendem Humor. Mit diesem Buch ersparen Sie sich jede Menge Diäten und Pillen und finden dafür Tipps für ein beflügeltes Liebesleben. Alles, was frau wissen muss über Gesundheit, Fitness, Ernährung und Sexualität in den besten Jahren.

Drei Bücher über Figurenentwicklung

Die Auswahl an Literatur über das Schreiben ist schier unendlich. Wir stellen hier eine kleine Auswahl vor. Heute geht es darum, Figuren zu entwickeln.

1. Diana Hillebrand: Figuren entwickeln

Dianas Reihe von Schreibratgebern »Heute schon geschrieben« ist im Dotbooks Verlag als E-Book erhältlich, außerdem in Papierform beim Uschtrin Verlag.

Diana Hillebrand schöpft aus einem reichen Erfahrungsschatz als Schreibtrainerin.

Neben dem Plot sind die Figuren das, was die Geschichte antreibt und voranbringt. Dank Schreibübungen wie zum Beispiel »Figuren sammeln« macht das Lesen und Arbeiten mit dem Ratgeber Spaß. Diana listet Namensgeneratoren auf und erklärt, was es mit Protagonisten und Antagonisten auf sich hat. Sie legt dem Autor nah, sich mit der Biografie der Figuren zu befassen und sie zu interviewen, oder ihnen einen Liebesbrief zu schreiben. Lebendige Beispiele runden den praktischen Ratgeber ab.

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2. Karl König: Kleine psychoanalytische Charakterkunde

Vandenhoek & Ruprecht, Göttingen 2010

In Romanen stellt sich oft die Frage, warum sich Figuren so oder so verhalten. Beschäftigt man sich mit den Figuren seines Romans, so ist es nur angebracht, sie wie richtige Menschen zu behandeln, denn nur so werden sie den Leser überzeugen. Mit der Charakterkunde kann man seine Figuren in die gängigen Schemata der Psychoanalyse einordnen. Man lernt in diesem Büchlein (es hat nur 144 Seiten) eine Menge über narzisstische, schizoide, depressive, phobische, hysterische oder auch Borderline-Strukturen. Wie verhalten sich diese Persönlichkeiten in Arbeitssituationen? Im Urlaub oder in Institutionen? Wie gestalten sich die Beziehungen dieser Figuren? Der kleine Ratgeber ist eine wichtige Hilfe im Alltag von AutorInnen.

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3. Brandilyn Collins: Getting into Character

Wiley Verlag, USA (englischsprachig)

Collins greift in diesem Buch eine Technik aus dem Theater auf. Der Untertitel lautet: Seven Secrets a Novelists Can Learn from Actors. Der russische Schauspieler und Regisseur Constantin Stanislavsky  (1863 – 1938) beschrieb diese Methode, um Schauspielern zu erleichtern, sich in ihre Rollen einzufühlen. Die Geheimnisse sind:

1. Personalisierung: Entwickeln Sie die Figuren so genau, dass deren Gewohnheiten und Ticks den Plot unterstützen.

2. Handlungsziele setzen: Jede Figuren braucht in jeder Szene ein Ziel, konkurrierende Ziele ergeben Konflikte.

3. Subtext: das, was eigentlich gemeint ist. Lebendige Figuren sagen nicht immer, was sie meinen.

4. Lebendige Leidenschaft: Leidenschaft ist mehr als Emotion, Liebe, zum Beispiel besteht aus einer Ansammlung von Gefühlen und Emotionen.

5. Innerer Rhythmus: Gemeint ist, dass die Gefühle und die innere Haltung der Figur konsistent sein müssen.

6. Zwang und Kontrolle: Figuren versuchen, ihre Gefühle zu beherrschen, was ihnen nur zum Teil gelingt. Sie zeigen, wie es ihnen geht, ohne Worte zu benutzen. (Stichwort: lebendige Verben)

7. Gefühlsgedächtnis: Schauspieler greifen auf Erinnerungen und Erfahrungen zurück, um Gefühle in ihrer Rolle heraufzubeschwören. Auch Autoren haben diese Möglichkeit.

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(UH)

Liebe auf Schamanisch – Kari Lessír’s neuer Roman ist ab 12.10. erhältlich

Liebe auf Schamanisch

Das Büchermachen-Team (hier: Ursula Hahnenberg und Gabriele Schmid) war mit dem Lektorat betraut und zudem wurde der Buchsatz und die eBook-Erstellung von PCS Schmid durchgeführt.

Herzlichen Dank an Kari Lessír für die tolle Zusammenarbeit und das Vertrauen, das sie dem Büchermachen-Team entgegengebracht hat.

Wir freuen uns auf weitere spannende Projekte.

Copyright Rolf Polender und Petra Reategui

Schillers faule Äpfel: Zum Alltag von Autoren und Autorinnen

Ein Beitrag von Petra Reategui

Der Alltag von Autoren: „Na, heute mal wieder so richtig schön faul?“ Mein Nachbar, ein an und für sich freundlicher älterer Herr, liegt breitarmig im Fenster, als ich vom Bäcker zurückkomme.
Ich habe Nuss-Nugat-Kringel gekauft und biete ihm einen davon an. Er strahlt. In
Vorfreude auf die süße Köstlichkeit und weil er sich immer freut, wenn ich seiner Meinung
nach der Faulheit fröne. Im Garten werkle. Musik höre. Oder eben den lieben langen Tag
Kaffee trinke und meine Nuss-Nugat-Kringel mit ihm teile. Ich tue ihm den Gefallen und
nicke. Ja, ein richtig schöner Faulenzertag sei das heute, und beeile mich, an meinen
Schreibtisch zu kommen.

Seit vielen Jahren zwinge ich mich, in solchen Momenten ruhig zu bleiben. Das klappt nicht immer. Manchmal bin ich verletzt oder wütend, auch schon mal beleidigt, je nach Stimmung, Kontostand und Wetterlage. Wann wird dieser an und für sich liebenswürdige Mensch mich und meinen Beruf endlich ernst nehmen? Am Anfang habe ich noch zu erklären versucht, dass ich mitnichten Urlaub mache, wenn ich Kaffee auf der Terrasse trinke und in den Himmel starre, sondern dass ich arbeite. Denke. Schreibe. Im Kopf. Manchmal auch in einem Notizbuch. Und dass ich daher kein Schwätzchen über den Gartenzaun hinweg vertrage. Nicht mal ein klitzekleines.

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Den Ideen auf die Sprünge helfen – Klick!

Inspiration & Wachstum

Was ist besser für die Kreativität – Konzentration oder Entspannung? Das ist nur eine von vielen Fragen, die Bas Kast in seinem Buch „Und plötzlich macht es Klick! Das Handwerk der Kreativität oder Wie die guten Ideen in den Kopf kommen“ beleuchtet. Und er konstatiert unter anderem, dass sich Konzentration sogar nachteilig auf das kreative Denken auswirken kann, weil sie geistig blind macht – wie zum Beispiel das bekannte „Gorilla-Experiment“ zeigt. Vorsicht, das heißt nicht, dass man mit Laxheit und Müßiggang einen Roman quasi wie von selbst schreiben kann! Bevor Sie jetzt übereilt den Liegestuhl aufklappen, lesen Sie erst noch weiter. Denn auch Kast hält fest: Konzentration und fokussiertes Arbeiten sind unabdingbar, wenn man – und das ist der Knackpunkt – schon weiß, in welche Richtung es gehen soll. Was bedeutet das für uns Autoren?

In der Phase, in der wir noch sammeln, vielleicht ein grobes Thema, einen Ausgangspunkt haben, aber noch viel Stoff und Ideen für unseren Text brauchen, kann zu viel Konzentration hinderlich sein. Das gilt natürlich auch während der Arbeit an einem Text, wenn wir uns vielleicht festgefahren haben und im Moment nicht weiterkommen – dann kann Loslassen und Entspannen die weitaus bessere Strategie sein als das verbissene Grübeln nach Lösungen.

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